Sonntag, 11. Februar 2018

Genießen statt Gießen - Buch von Annette Lepple











Blumenzwiebeln - düngen - pflegen


Muss man Blumenzwiebeln düngen?

Es sind Lebewesen und die brauchen Nahrung. Wenn nicht genug davon da ist, kümmern sie. Natürlich helfe ich da lieber.
Müssen? Nein - müssen muss man nicht. Das kann jeder für sich entscheiden. 
Grundsätzlich gilt - weniger ist mehr. Meist wird in den Gärten ja zu viel gedüngt. 

(Fortsetzung s.u.)





Jetzt ist für viele auch die Zeit für

Gartenplanung und Pflanzplanung



Von Annette Lepple ist dazu ein sehr interessantes Buch erschienen. 
Sie hat mir ein Exemplar geschickt, über das ich mich sehr gefreut habe - denn es ist ein Buch, das vom Thema genau zum Geniesser-Garten passt:


Genießen statt Gießen




Ein Buch über Gartengestaltung mit der Natur. Mehr noch  - eine Anleitung für die Anlage eines solchen Gartens.

Gewohnt lesenswert geschrieben und wieder ganz tolle Bilder.

Mehr als 20 Seiten sprechen über die Praxis zur Anlage des Gartens. 
Bodenarten und deren Eigenarten - eine ganz wichtige Grundlage vor der Pflanzplanung.
Danach viele, viele Beispiel von Gartenanlagen incl. Pflanzplänen.
Annette ist eine passionierte Gärtnerin mit fundiertem Wissen. Da kann man sich getrost Rat holen.


Abgerundet wird das Buch mit Pflanzenportraits der verwendeten Stauden, Gräser, Zwiebelblumen, Kletterpflanzen und Gehölze.

Wer vorhat, sich ein Staudenbeet anzulegen, dem empfehle ich das Studium dieses Buches vor der Gartengestaltung und Pflanzplanung.
Doch auch wer nur ein paar Ideen und Anregungen für den Garten braucht, wird hier fündig.

P.S. kennt Ihr eigentlich den Blog von Annette?  Ein Besuch lohnt!






To do im Februar - der Gartentipp






Welchen Dünger für die Blumenzwiebeln?

Ich mache regelmäßig Bodenproben, um optimal zu düngen. Mittlerweile kenne ich meinen Garten und weiß, was er wann braucht.

Unsere Böden sind meist ausreichend mit Phosphat und vielen anderen Nährstoffen versorgt, die für eine gesunde Ernährung unserer Pflanzen nötig sind. Eine Bodenprobe sorgt hier für Klarheit (Info dazu hier im Blog).

Stickstoff muss man immer mal wieder einbringen.
Das mache ich in Form von Kompost und / oder Hornspänen. 

Wenn es ein wenig eilig ist mit der Fütterung, dann kann man Hornmehl nehmen.


Salzhaltige Dünger - also Mineraldünger - meide ich im Garten. 
Da erwischt man schon gerne mal zu viel. Für Bodenlebewesen, Regenwürmer und alle anderen Lebewesen im Garten ist es nicht besonders förderlich. 
Wenn die Nährstoffe dann ins Grundwasser ausgewaschen werden, hat man auch da noch Schaden angerichtet.
Bei den Pflanzen führt ein zu viel an Stickstoff zu weichen Zellen. Die Pflanzen können krank werden.

Hornspäne und Hornmehl geben über lange Zeit recht sanft den Stickstoff ab. Das verhindert eine Überdüngung, die ja wieder schädlich wäre.




Blumenzwiebeln düngen mit organischem Stickstoff und Patentkali

Konkret bedeutet das für mich, dass ich jetzt zu Beginn der Blüte im Garten etwas Hornspäne ausbringe und den blühenden Frühstartern wie Wildes Alpenveilchen, Schneeglöckchen, Märzbecher und Christrosen eine extra Portion Hornmehl spendiere. 
Ich nehme weniger, als auf der Packung empfohlen wird. 

Meine Blumenzwiebeln danken mir die Düngung seit Jahren mit immer noch üppigerer Blüte und gesundem Wachstum
Die Schneeglöckchen haben sich bei uns die letzten Jahre stark vermehrt und blühen seit Anfang des Jahres unermüdlich. 
Das macht mir so viel Freude, dass ich mich gerne ein wenig um sie kümmere.

Kalimagnesium (=Patentkali - gibts im Gartencenter) ist vor allem für Tulpen wichtig. Es macht die Pflanzen widerstandsfähiger. 
Am Besten auch jetzt gleich bei Austrieb der Blumenzwiebeln streuen. 
Früher verwendete man Holzasche dafür.

Tipps zu Blumenzwiebeln
Hacken geht in einem Garten mit so vielen Blumenzwiebeln natürlich nicht mehr. Aber das ist auch nicht nötig. Kompost macht den Boden so weich, dass man getrost auf Hacken verzichten kann.

Ich verwende nur winterharte Blumenzwiebeln wie Zierlauch, Narzissen, Tulpen, Schneeglöckchen und wie sie alles heißen. 
Ich lasse sie auch alle im Boden (auch Tulpen).

Vermehren und Teilen
Wenn Zwiebelchen sich unterirdisch stark vermehren (Crocus z.B.) nehme ich schon mal nach der Blüte den ganzen Buschen hoch und teile ihn. Das geht recht gut, wenn man den ganzen Ballen in Wasser schwenkt.
Danach setze ich sie sofort wieder ein.


- nur standortgerecht nach Bodenprobe und Empfehlung düngen - Düngung ersetzt nicht optimalen oder wenigstens erträglichen Standort. 
- Optimaler Standort + optimale Düngung = optimale Vermehrung und Blüte
- Je größer die Zwiebel (Tulpe, Allium) desto wichtiger ist meiner Erfahrung nach die optimale Düngung (z.B.Patent-Kali für Tulpen).



Viele Grüße
Renate Waas aus dem Genießer-Garten



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Donnerstag, 11. Januar 2018

Gartenplanung








Was ist Dir persönlich wichtig bei der Gartenplanung ?

... fragte kürzlich jemand auf Instagram ...
Meine spontane Antwort war:  


der Garten soll gute Laune verbreiten - 
mein Job ist herauszufinden, wie das gelingen könnte.

Hier gebe ich nun eine (hoffentlich nicht zu) ausführliche Antwort ...
All die folgenden Schritte könnt Ihr natürlich auch für Euch selbst abarbeiten - als Lohn winkt ein schöner Garten.

Montag, 7. August 2017

Landesgartenschau Pfaffenhofen



Landesgartenschau Pfaffenhofen - noch bis zum 20. August geöffnet



Ich war dort und ich sag´ Euch - für mich hat es hat gelohnt!
Die Parkplätze sind etwas ausserhalb, aber die Shuttle-busse fahren regelmäßig. Das ist recht komfortabel.
Überhaupt war es ein recht entspannter, wenn auch eher regnerischer Tag. Dafür waren nicht ganz so viele Besucher da und so hatte ich hin und wieder Gelegenheit ein paar Gartenfotos zu schießen.

Gartenideen von der Landesgartenschau


Samstag, 22. Juli 2017

Garten für Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und viele andere Insekten





Bienenfreundliche Geniesser-Gärten


Bereits vor einiger Zeit hat Elke vom Blog Günstig Gärtnern ihr Buch zum Thema Bienengarten vorgestellt. Ich lese mit Freude darin, liegt mir doch das Thema naturnaher Garten sehr am Herzen.
Unser Geniesser-Garten soll ja nicht nur für uns, sondern auch für viele andere Lebewesen ein Paradies sein.

Mittwoch, 31. Mai 2017

Gartenbeleuchtung - Licht im Garten


Unsere Gartenbeleuchtung


Derzeit bekomme ich bei Instagram zu diesem aktuellen Foto die Frage, wie wir unsere Gartenbeleuchtung erstellt haben.
Wir haben sie selbst geplant und selbst mit einem sehr guten Elektriker eingebaut. 

Sonntag, 7. Mai 2017

zu Besuch im Garten Lugerbauer



Gartenbesuch zum Tag der offenen Gartentür im Garten der Familie Lugerbauer



Katrin Lugerbauer ist sicher vielen von Euch ein Begriff - z.B. von ihrem blog "Storchschnabel und andere Stauden", Ihren Büchern wie "Bienenfreundlich Gärtnern", "Schattenstauden" oder "Immerblühende Beete ganz einfach" oder durch Ihre Beiträge in der Gartenpraxis.
Naja - das sind die Kontaktpunkte, die ich mit ihr habe - aber da sind ganz sicher noch viel mehr.

Jetzt haben wir uns auf den Weg nach Micheldorf in Österreich gemacht, um Katrin und Ihre Familie persönlich kennenzulernen.

War das ein schönes Wochenende!



Der Garten liegt am Fuß von hohen, bewaldeten Bergen und naturnahen Bergwiesen.